Die 25 häufigsten Prüfungsfehler
Plus Checkliste für den Prüfungstag
Aus Fehlern anderer lernen
Die meisten Prüflinge scheitern nicht am Einparken, sondern an Beobachtung und Vorfahrt. Die folgenden 25 Fehler sehen Prüfer immer wieder. Gehen Sie die Liste mit Ihrem Fahrlehrer durch und fragen Sie ehrlich: Welche davon passieren mir noch? Genau die üben Sie in den letzten Fahrstunden.
Beobachtung (1–7)
- 1. Schulterblick beim Anfahren vergessen
- 2. Kein Schulterblick beim Fahrstreifenwechsel
- 3. Radfahrer beim Rechtsabbiegen übersehen
- 4. Vor dem Bremsen nicht in den Innenspiegel geschaut
- 5. Kreuzungen nicht ausreichend eingesehen
- 6. Verkehrszeichen übersehen, etwa Tempolimit oder Einbahnstraße
- 7. Fußgänger am Zebrastreifen zu spät erkannt
Vorfahrt und Regeln (8–13)
- 8. Rechts vor links in der Tempo-30-Zone missachtet
- 9. Am Stoppschild nicht vollständig angehalten
- 10. Bei Rot noch in die Kreuzung gefahren
- 11. Beim Linksabbiegen Gegenverkehr nicht durchfahren lassen
- 12. Grünpfeil genutzt, ohne vorher an der Haltlinie anzuhalten
- 13. Kreisverkehr: beim Einfahren geblinkt oder Ausfahrt nicht angezeigt
Tempo und Position (14–19)
- 14. Mehr als 5 km/h zu schnell innerorts
- 15. Zu langsam gefahren und andere behindert
- 16. Sicherheitsabstand zu gering – halber Tacho
- 17. Radfahrer mit zu wenig Seitenabstand überholt
- 18. Zum Linksabbiegen falsch eingeordnet
- 19. Tempo vor Schulen, Bussen und Engstellen nicht angepasst
Bedienung und Manöver (20–25)
- 20. Bordstein beim Einparken überfahren
- 21. Mehr als zwei Korrekturzüge beim Einparken
- 22. Gefahrbremsung zu zaghaft ausgeführt
- 23. Blinker zu spät gesetzt oder nicht zurückgestellt
- 24. Nach dem Abwürgen hektisch ohne Rundumblick angefahren
- 25. Am Ende des Beschleunigungsstreifens angehalten statt eingefädelt
Fehler Nr. 17 vermeiden
Überholen Sie auf der Landstraße Traktor und Radfahrer – mit ausreichend Sichtweite und mindestens 2 m Seitenabstand.
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Das muss mit
- Gültiger Personalausweis oder Reisepass
- Brille oder Kontaktlinsen, wenn beim Sehtest gefordert
- Ausbildungsbescheinigung – bringt meist der Fahrlehrer mit
- Vorhandener Führerschein anderer Klassen, z. B. AM
- Bestandene Theorie – höchstens 12 Monate alt
- Prüfungsgebühr vorab bezahlt, meist über die Fahrschule
- Flache Schuhe mit dünner Sohle
Kein Ausweis – keine Prüfung
Ohne gültiges amtliches Lichtbilddokument darf der Prüfer Sie nicht prüfen – der Termin ist dann meist verloren. Prüfen Sie am Vorabend das Ablaufdatum Ihres Ausweises. Und: kein Alkohol, keine Medikamente, die müde machen – Ihre Fahrtüchtigkeit muss uneingeschränkt sein.
Checkliste für den Prüfungstag
- Gut schlafen, leicht frühstücken, genug trinken.
- Vorher eine Fahrstunde zum Warmfahren im Prüfungsauto.
- 15 Minuten früher da sein, Ausweis griffbereit.
- Sitz, Lenkrad und Spiegel in Ruhe einstellen.
- Handy lautlos und außer Reichweite.
- Anweisungen abwarten, bei Unklarheit nachfragen.
- Fehler passiert? Abhaken und konzentriert weiterfahren.
Nervosität in Energie verwandeln
Aufregung ist normal – und macht aufmerksam. Atmen Sie vor dem Start 4 Sekunden ein und 6 Sekunden aus, mehrmals hintereinander. Fahren Sie wie in der Fahrstunde, nicht „besonders gut“. Der Prüfer erwartet keine Perfektion, sondern sicheres, vorausschauendes Fahren. Ein kleiner Fehler bedeutet nicht automatisch Nichtbestehen.
Generalprobe
Fahren Sie die komplette Probeprüfung – die Auswertung zeigt, welche der 25 Fehler Sie noch machen.
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Was müssen Sie zur praktischen Prüfung selbst mitbringen?
- Einen gültigen Personalausweis oder Reisepass
- Ihre Geburtsurkunde
- Ihre Brille, wenn der Sehtest sie verlangt
Antwort prüfen
Einen gültigen Personalausweis oder Reisepass
Ihre Brille, wenn der Sehtest sie verlangt
Der Prüfer muss Ihre Identität mit einem gültigen Lichtbildausweis prüfen. Brauchen Sie laut Sehtest eine Sehhilfe, müssen Sie sie in der Prüfung tragen. Eine Geburtsurkunde ist nicht nötig.